RCS
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[bearbeiten] Das Revision Control System (RCS)
[bearbeiten] Geschichte
In der Zeit an der Purdue Universität hat Walter F. Tichy, ca. 1982 angefangen das Revision Control System (RCS) zu entwickeln.
Später wurde dann der Nachfolger von RCS, RCE entwickelt.
[bearbeiten] Funktionsweise von RCS
Grundsätzlich ist RCS Dateibasiert, das heißt es gibt kein Konzept eines Projektes etc. Alle Dateien, die versioniert werden sollen, werden auch dort versionniert, wo die Dateien gerade liegen. Somit ist eine Zusammenarbeit lediglich über ein Netzwerklaufwerk oder Netwerkshare möglich.
Es wird pro Datei und checkin eine Commit-Message (Log-Nachricht) erfasst, die auch zu jeder Datei gespeichert wird.
In RCS bekommt jede Datei einen Lock, der Person, die die Datei mit der Lock-Angabe ausgecheckt hat (co -l datei). Ansonsten sind die Dateien mit dem Schreibschutz des Betriebssystem versehen. Das verhindert konkurierende Änderungen.
Hierbei ist für den Anwender zu beachten, dass er möglichst nur eine Datei bearbeitet und dann sofort wieder eincheckt. Da in der Zeit andere die jeweilige Datei nicht bearbeiten können.
Die Kommandos, die zum Packet RCS existieren sind die folgenden:
ci, co, rlog, rcsdiff, rcsmerge, rcs, ident
RCS ist ein reines Versionskontrollsystem, dass Dateibasiert arbeitet. Wenn man eine Datei unter versionskontrolle stellen möchte, kann man das einfach durch:
ci datei.txt
Damit wird ein Archiv (datei.txt,v) erzeugt, indem dann alle Versionen der Datei gespeichert werden. Das Archiv wird im gleichen Verzeichnis gespeichert wie die original Datei.
Wenn man ein wenig Trennung zwischen den Arbeitsdateien und den Archiven haben möchte, so erzeugt man ein Verzeichnis mit dem Namen RCS. Es ist wichtig, dass der Verzeichnisname groß geschrieben wird. Wenn nun ein checkin (ci datei.txt) durchgeführt wird, dann landet das Archiv im Ordner RCS.
Man - Pages:
[bearbeiten] Referenzen
- RCS--A System for Version Control July 1985. Volume 15. Number 7. Pages 637-654.
- References to the paper at CiteSeer
